Donnerstag, 12. Januar 2012

Two and a Half Men mit Ashton Kutcher

Ich bin kein eingefleischter Fan von Two and a Half Men, schaue die Serie aber immer wieder gerne. Den katastrophalen Weggang von Charlie Sheen, hab ich selbstverständlich mit Interesse verfolgt. Als es hieß, dass Ashton Kutcher die Nachfolge antritt, war ich doch neugierig. Dienstag ist die neue Staffel mit Kutcher bei Pro 7 angelaufen und das musste ich mir anschauen.

Nach der Art und Weise wie Charlie Sheen die Serie verlassen hat, darf man nicht erwarten, dass sein Ableben allzu sehr zelebriert wird. Es gibt eine Beerdigungszeremonie, auf der die Figur bereits durch den Kakao gezogen wird. Es gipfelt darin, dass Alan vor Schreck seine Asche im Wohnzimmer verteilt. Schreckauslöser ist ausgerechnet Ashton Kutcher in seiner Rolle als Walden Schmidt.

Ich hatte in den ersten Berichten zu der Figur des Walden Schmidt gelesen, dass er mit Charlie und Alan auf irgendeine merkwürdige Weise verwandt sein soll. Dies war wohl nur ein Gerücht. Tatsächlich ist Walden Schmidt ein Internet-Milliardär, der sich vor dem Hause Harper zu ertränken versucht. Aus Liebeskummer, wie der Zuschauer kurz darauf erfährt. Walden ist seit 15 Jahren mit seiner High School - Liebe verheiratet, die ihn auf Grund seiner Unreife verlassen hat. Alan und Walden freunden sich an, Walden kauft das Haus, heuert Berta an und lässt am Ende auch Alan wieder bei sich wohnen. Alles wie gewohnt also, nur das nicht mehr Charlie Harper der Hausbesitzer ist, sondern Walden Schmidt.

Mir haben die Figur, die Einführung und die klare Abgrenzung zu Charlie Harper wirklich gut gefallen. Walden ist ein ganz anderer Charakter, kein Charlie Harper 2.0. Die Chemie zwischen Alan und Walden schien zu stimmen. Der Weggang von Sheen könnte somit auch eine Möglichkeit sein, der in meinen Augen doch etwas ausgelaugten Serie neues, notwendiges Leben einzuhauchen. In die kommenden Folgen von Two and a Half Men werde ich sicherlich mal reinschalten.